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Nitrolympx Hockenheim 2017

Die Nitrolympx waren wie jedes Jahr das Highlight im Rennkalender.
Wir sind mit grossen Erwartungen da hin gefahren aber der Defektteufel hat mal wieder zugeschlagen. Im zweiten Qualifying konnte Sally eine neue persönliche Bestzeit fahren (10,521) aber dabei ist das Getriebe kaputt gegangen und wir mussten die Segel streichen. Wir haben es zwar ausgebaut und zerlegt, konnten aber nicht wirklich erkennen woran es liegt. Wir haben es dann wieder zusammengebaut und auf verdacht einen neuen Wandler eingebaut, sind aber nicht mehr rechtzeitig zum ersten Rennlauf fertig geworden. Vielen Dank an alle die den Stress mitgemacht haben, ihr seid die besten.
Eins ist sicher: wir kommen wieder......


Jade Race Wilhelmshaven 2017

Vor dem Jade Race haben wir erstmal einen Überholsatz für unser Renngetriebe besorgt, hatten aber fast keine Zeit mehr um das Getriebe zu überholen. Benny und Timo hatten es zuvor schon ausgebaut und zwei Tage vor der Abfahrt wurde es erst zerlegt. Es stellte sich heraus dass sich ein Sicherungsring verabschiedet hatte und dass das Bremsband schon immer ohne Funktion war weil die O-Ringe am Betätigungskolben gefehlt haben.
Ansonsten war alles wie neu. Am Freitag Früh war die Abfahrt geplant und am Donnerstag Abend um 22:00 War das Getriebe erst fertig. Wir haben es dann im Auto festgeschraubt aber nicht alles angeschlossen damit wir noch ein paar Stunden schlafen konnten. Es war natürlich ein komisches Gefühl dabei weil wir vorher die Funktion nicht prüfen konnten bevor wir uns auf die 750km. lange Reise gemacht haben.
In Wilhelmshaven angekommen, hatte uns das Team Heldt (wie immer) einen Platz reserviert. Wir haben dann unser Lager aufgebaut und uns entschlossen das Getriebe am Samstag Früh in aller Frische fertig zu machen.
Im Fahrerlager hat alle funktioniert, alle Gänge liessen sich einlegen und das neue Transbrakeventil das wir vorsichtshalber ersetzt hatten ging auch.
Sally fuhr dann den ersten Qualilauf und war gleich mal 0,08 Sek. am Index dran auf Platz 2 hinter unserem zweiten Auto, Petra mit dem Heldt Camaro. Sie war auf 1. Alles hatte funktioniert bis auf das NEUE Transbrake Ventil. Benny hat dann festgestellt das nur ein Paßstift nicht ganz eingeklopft war und das Ventil zum hängen brachte. Super. Dann im zweiten Qualilauf hatten wir eine 10,70 angegeben und Sally fuhr eine 10,709!!! TOP QUALIFYER.. Riesenfreude. Da kam auch im letzten Quali keiner ran und Sally fuhr gleich noch eine persönliche Bestzeit nachdem wir 10,65 angegeben hatten,fuhr sie 10,56!!
Es sah also sehr gut aus für Sonntag, vom Flowchart her war es so dass Sally nach der ersten Runde einen Byerun ins Finale gehabt hätte. Hätte deswegen weil es in der Früh geregnet hat und die Bahn erst Vormittag abgetrocknet war. Der Veranstalter hat (unserer Meinung nach viel zu früh) das Rennen abgesagt aber dann die Strecke freigegeben zum Testen ??? Bis ca. 15:00 war dann die Strecke trocken und man hätte locker die erste oder sogar die zweite Runde fahren können. Schade für alle, besonders für die, die so weit fahren für die Meisterschafts Punkte.
Na Ja 34 Pukte mit nach hause genommen, ein perfekt laufenses Auto mit nach hause gebracht und die vorfreude auf Hockenheim....

Sally beim Interview für "Grip" auf RTL2



Speeddays Alkersleben 2017  (Farer: Sally)

Morgens um 6 haben wir die Reise nach Alkersleben angetreten, ganze 240km. Nach einer Panne mit dem Anhänger haben wir 13 Stunden dafür gebraucht. Abends um 7 sind wir endlich angekommen und waren sehr angenehm überrascht das alle Teams im ProEt Fahrerlager auf uns gewartet haben und zum teil noch mit dem aufbau ihrer eigenen Lager gewartet haben damit wir noch genügend Platz finden weil dort die Platzverhältnisse sehr beengt sind. Die Geschichte vom Rennen ist schnell erzählt: Quali Platz 4, Auto gut gelaufen und das zuletzt "defekte" Getriebe machte auch keine Probleme (bis dahin). Dann im ersten Rennlauf am Sonntag war das Problem plötzlich wieder da und das Auto machte in der Transbrake einen kleinen Hüpfer nach vorne und Sally hatte wieder mal ein Rotlicht.
Spätestens jetzt war klar dass das Getriebe raus muss.
Nachdem wir in der Hitze alles zusammen gepackt hatten sind wir diesesmal ohne Probleme wieder heimgekommen.




Phoenix Dragway Bad Sobernheim 2017  (Fahrer Sally)

Erstmal an dieser Stelle ein grosses DANKESCHÖN an das 1on1 Motorsport Team, das nach dem wegfall der Strecke in Bitburg, in windeseile eine Ersatzstrecke "aufgerissen" hat.Wunderschön gelegen in Bad Sobernheim, mitten in der Pampa. Man meint wirklich man wäre in Kanada. Das Fahrerlager ist riesig, die Strecke ist breit und man fühlt sich gleich wie zuhause. Es gab wie zu erwarten kleinere Problemchen die aber kaum der Rede wert sind. Wir hoffen dass es noch weitere Veranstaltungen gibt auf dem Phoenix Dragway.
Sally hatte ein gutes Qualifying und kam auf Platz 4. Die Strecke war ja noch "grün" und die gefahrenen Zeiten waren so im Schnit 2-3 zehntel langsamer als gewohnt aber das Auto war relativ beständig. Im Rennen gegen Rene Kloss hat sich das Auto auf der Linie in Stage nach vorne bewegt und hat einen Frühstart ausgelöst. Zunächst gingen alle, (incl. Sally) davon aus dass es ein Fahrfehler war aber nach dem ausscheiden konnten wir noch einige Testläufe machen und es sah so aus als hätte das Getriebe einen Defekt.Ich habe im Fahrerlager mal selber probiert das Auto in der Transbrake zu halten und da hats wieder funktioniert. ???
Die Zeit bis zum nächsten Rennen in Alkersleben war zu knapp um einen Überholsatz fürs Getriebe zu bestellen und es zu revidieren. Also blieb nichts anderes übrig als nach Alkersleben zu fahren mit dem vielleicht kaputten Getriebe.


Phoenix Dragway von Claire Q Fotoharry.jpg


Phoenix Dragway 2017 von Holger.JPG



Phoenix Dragway Bad Sobernheim 2017

Danke an Claire @ Fotoharry


Rivanazzano Wide Open 2017  (Fahrer Sally)

Zum ersten Rennen der neuen Saison gibts nicht viel zu berichten. Ausser Spesen nix gewesen ist das Motto. Das einzig positive ist das unser Rennauto funktioniert so wie es angedacht war, die änderung auf grössere Reifen brachte den erwünschten Effekt. Dh. besseren Grip auf Strecken die nicht so präpariert sind wie Hockenheim, senkung der Drehzahl im Ziel, und das ganze mit relativ viel Luftdruck und somit eine bessere stabilität beim Lastwechsel bzw. bremsen. Es hat an dem WE immer wieder lang anhaltend geregnet und unser Platz im Fahrerlager hat ausgesehen wie nach dem Woodstock Festival. Es kam nur ein quali Lauf und ein Rennlauf zustande. Der Qualilauf ging gründlich in die Hose. Die Lichtmaschine hatte nicht geladen, deswegen haben wir im Vorstart den Lüfter nicht angemacht um Strom zu sparen. Sally hat dann vergessen auf die Temperatur zu achten und hat vergessen ihn einzuschalten. Daraufhin ist der Ausgleichsbehälter übergelaufen und das Wasser ergoss sich über den hinteren linken Reifen der dann den Grip verlor und das Auto nach links ausbrechen liess. Wir waren ca. 4 Sek. vom Index weg aber trotzdem Platz 24 und fürs Rennen Qualifiziert. Auf dem Foto von Markus Münch sieht man wie das Wasser aus dem vorderen Kotflügel schwappt. Sally hat das Rennen verloren, hat 32 Punkte mitgenommen und liegt momentan auf Platz 5 der ProEt Wertung. Die Zeiten sind noch nicht ganz so wie erhofft, (10,82) aber das wird bestimmt auch noch.Wir waren noch ein bisschen eingerostet, aber in Bad Sobernheim solls besser werden. Mit Petras Auto das auf eine neue Nockenwelle umgerüstet wurde, lief es nicht ganz so gut, da gibt es noch einstellarbeiten zu erledigen, aber Sie war am letzten WE in Ungarn zum testen und wir konnten den Motor soweit einstellen das er wieder in den 10er Zeiten fährt.

Foto von Markus Münch
Danke dafür




 Nitrolympx Hockenheim 2016  ( Fahrer: Sally )                       

Fotos zt. von Fotoharry, danke

Die Nitrolympx waren wieder wieder mal das Saison Highlight und gleichzeitig Saison Abschluss 2016. Als Fahrer war Sally am Start. Es waren von vornherein nur 3 Qualifikationsläufe für die Klasse ProEt angesetzt und es waren 43 Teilnehmer in der Klasse gemeldet, und 32 durften am Rennen teilnehmen. Nun galt es sich möglichst schon im ersten Quali zu qualifizieren, dh. möglichst nah an den selbstgewählten "Index" heranzufahren. Wir wussten dass unser Auto in Hockenheim schneller sein würde als zuletzt in Wilhelmshaven denn dort hatten wir es mit durchdrehenden Rädern zu tun und schlechten 60 fuss Zeiten von hohen 1,7 Sek. Das liegt an den hinteren Federn die etwas zu hart sind. In Hockenheim war die Bahn dieses mal perfekt und die 60 fuss Zeiten, (die ersten 18,28 Meter) waren bei 1,51 Sek. Das wirkt sich natürlich auf die Gesamtlaufzeit aus die im ersten Lauf bei 10,65 Sek. lag und 205 km/h !!! Damit hatten wir nicht gerechnet und hatten für den ersten Lauf 10,90 angegeben. Zur Errinnerung, die Bestzeit seither war 10,99. Somit war Sally erstmal nicht qualifiziert. Beim zweiten Lauf war es umgekehrt, zu langsam für die angegebene Zeit. Es blieb also nur noch ein Lauf übrig und Sally konnte bis auf 0,014 Sek. an ihren Index fahren was in dem starken Teilnehmer Feld gerade mal gereicht hat für Platz 29. Damit war die Qualifikation abgeschlossen und wir konnten zum Grillmodus übergehen, denn das Auto war einfach perfekt und es gab fast nix daran zu tun.
Am Sonntag war dann Rennen und Sally war wie schon in Tschechien gegen Daniel Vetterl dran. Wir mussten einen Index wählen und sind von dem besten Quali Lauf ausgegangen der 10,65 war. Vorsichtshalber blieben wir 0,02 Sek. drunter und haben 10,63 angegeben. Die Bedingungen waren aber anscheinend noch besser als am Freitag und Sally fuhr zu schnell. 10,61 stand auf der Anzeigetafel. Das wars. Leider verloren aber mit neuem Rekord für unser Auto das somit in einem Jahr um 0,52 Sek. schneller geworden ist. Das sind in dem Sport Welten.
Wir haben uns danach noch einen schönen Tag auf der Tribüne gemacht und haben dann unser Lager abgebaut bevor wir zur Siegeehrung sind.
Mit nachhause haben wir den Vorsatz mtgenommen: nächstes Jahr machen wirs besser....


HCF_8764.JPG

Attacke






Danke an Oliver Rink fürs Foto



Abfahrt in Allersberg

                                 Jade Race Wilhelmshaven  (Fahrer: Sally) 
 
Fotos zt. von Fotoharry, danke
 
Da Sally und ich uns unser Rennauto geteilt haben, hatten wir ausgemacht dass jeder von uns 3 Rennen fährt und derjenige der danach die meisten  Punkte hat fährt dann bei den Nitrolympx in Hockenheim. Nun ich hatte schon 3 gefahren und hatte genau 100 Punkte in der ProEt Challenge. Sally hatte erst 2 Rennen und war bei 69 Zählern. In Wilhelmshaven hatten wir zum ersten mal unseren neuen Vergaser montiert, ein 1250er Dominator von Pro Systems. Der sollte endlich die ersehnte 10er Zeit bringen. Ich war mit dem alten 895er King Demon Vergaser in Drachten schon knapp dran, im Viertelfinale wo ich gegen Volker ausgeschieden bin hatte ich eine 11,03 gefahren. Also Sally fährt ihren ersten Quali Lauf und auf der Anzeigetafel steht 10,99! Das war allerdings die letzte 10 an dem Wochenende denn die Bedingungen waren danach nicht mehr so optimal. Die Freude darüber war aber riesig. Was jezt noch fehlte war der erste Lauf mit 200 km/h. Auch das hat funktioniert denn Sally gewann ihr erstes Rennen am Sonntag souverän gegen Manni Grässer in seinem Käfer und in dem Lauf ist sie genau 200,00 gefahren! Wie geil... Im zweiten Rennen hatten wir nicht so viel Glück denn gegen Gerd Habermann hat das Schwungrad mal wieder versagt und das Auto sprang nicht an. Schade. Aber nach dem Rennen ist vor dem Rennen und ich hatte mir was ausgedacht wie wir dieses Problem endlich lösen könnten.Sally hat 41 Punkte kassiert und hatte somit 110 Punkte, damit war sie "Teamintern" qualifiziert für Hockenheim. Es war insgesamt ein sehr schönes Wochenende, wenn auch sehr weit zum fahren. Ein grosses Lob an die Veranstalter, am meisten imponiert hat uns die sanitären Anlagen, vom feinsten. So nun mussten wir die lange Reise antreten von der Nordsee zurück.






DIE ERSTE 10!


Sieht gleich besser aus der 10er Index an der Scheibe

                                          DHRA Drachten  (Fahrer: Holger)
In Drachten (Holland) waren wir zum ersten mal. Gefahren bin diesesmal Ich (Holger). Am Freitag angekommen hatte Volker für uns einen Platz reserviert und wir konnten gleich damit anfangen unser Camp zu errichten. In Drachten ist das Fahrerlager auf der Wiese und man muss nachdem es geregnet hat einen richtigen offroad Lauf machen um zum Start zu gelangen. Hatten wir in der Form auch noch nie gesehen. Dafür ist die Strecke astrein geklebt und bietet die Möglichkeit schnelle Zeiten zu fahren. Ich bin auch eine neue Bestzeit gefahren mit einer 11,03. Das schlechte daran ist dass ich trotzdem ausgeschieden bin und zwar in der zweiten Runde und ausgerechnet gegen Volker. Das Schrauberherz freut sich aber trotzdem.
Volker hat dann im Halbfinale gegen Gerd Habermann verloren, der aber wegen eines Regelverstosses disqualifiziert wude.
Somit war Volker im Finale und hat auch gewonnen und damit einen riesen Sprung richtung Meisterschaft gemacht.
Bleibt noch zu sagen dass es trotz dem schlechten Wetter eine schöne Veranstaltung war und dass Holland eine Reise wert ist.

https://www.youtube.com/watch?v=pJ3yB67X_FQ

https://www.youtube.com/watch?v=sitp1gTPFAU








                                      Speeddays Alkersleben  (Fahrer: Sally)

In Alkersleben angekommen, wollten wir das Auto abladen aber es blieb beim wollen denn der Anlasser griff mal wieder ins leere. Das Auto sprang nicht an und wir mussten auf dem Hänger erstmal das Getriebe ausbauen um das Schwungrad zu entfernen. Zum Glück haben wir uns bei einem anderen Team ein Schweissgerät ausleihen können und konnten das Schwungrad schweissen und neue Zähne " flexen ".
Beim ersten Qualilauf haben wir uns für die rechte Bahn entschieden. Wir hatten nicht bemerkt dass nach dem Burnout Bereich, Wasser quer über die Fahrbahn lief und somit nach dem Burnout die Reifen nochmal nass wurden. Die Folge war dass Sally beim Start sofort quer kam und erstmal das Gas lupfen musste. Beim zweiten Lauf gings dann besser auf der linken Bahn und Sally war qualifiziert. Die Zähne an der Schwungscheibe die wir am Tag vorher notdürftig repariert hatten waren wieder "platt" und wir mussten das Getriebe nochmal ausbauen um das Schwungrad erneut zu flicken.
So mancher wird sich fragen, warum kaufen die denn nicht endlich mal ein neues Schwungrad damit mal ruhe ist?
Das ist leider nicht so einfach. Das Problem ist ja schon 2015 aufgetreten, ich habe es aber als Lapalie angesehen was im nachhinein ein Fehler war. Ich dachte mir die Zähne schweiss ich auf und tu sie dann zurecht feilen.
Leider hielt das nicht lange und bei so einer Renndichte wie in diesen Jahr ist es schwierig das Teil auszutauschen weil es mit dem Kurbeltrieb ausgewuchtet wurde. Das heisst es muss mit der Kurbelwelle und einem Satz Kolben, Pleuel und dem Schwingungsdämpfer zum wuchten gebracht werden. Dazu fehlte die Zeit, und wir hatten uns damit abgefunden dass wir bei jedem Rennen das Ding wieder schweissen mussten.
Wie auch immer, das Auto war am Rennsonntag bereit für den Kampf aber Petrus hatte was anderes vor uns somit fiel das Rennen ins Wasser.







                                      Grand Nationals Bechyne 2016
                                       ( Sallys erstes ProEt Rennen )

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten der ersten beiden Rennen, hofften wir dass nun alles aussortiert war und Sally ihr erstes ProEt Rennen ohne Probleme angehen konnte. Die Teile aus USA waren jetzt im Auto drin und wir waren gespannt ob alles funktionieren würde. Sally fuhr ein freies Training und nach dem ersten Qualifying fand sie sich auf Platz 2 wieder! Die anderen hatten sich danach aber verbessert aber es reichte trotzdem zum achten Platz, 8 (von 15) nach dem letzten Qualilauf. Der erste Rennlauf wäre gegen Helmi gewesen, der konnte aber nicht antreten weil seine Hinterachse kaputt ging. Sally hatte somit einen Byerun und war in Runde 2. Daniel Vetterl hiess der Gegner mit seinem Topolino Hot Rod. Sally war ein Tick zu früh an der Ampel und verlor mit Rotlicht, es waren nur 0,005 Sek. aber so ist das halt. Da passt der Spruch " If you don`t redlight once in a while, you didn`t try hard enough"
Es war trotzdem ein tolles Debut von Sally , die mit dem Auto immer besser zurecht kommt. Sie ist mir schon bis auf 0.1 Sek. auf die Pelle gerückt!
Mit 48 Punkten im Gepäck konnten wir schön entspannt die Heimreise antreten.
Die woche drauf gings ja schon wieder weiter in Alkersleben.....



Girl Power






           Hot Wheelz Hildesheim 2016  (Fahrer: Holger)

In Hildesheim waren wir nur zu zweit, ( Benny und ich). Volker hatte uns einen Platz reserviert sodas wir ein gemeinsames Camp hatten. Nach dem ersten Qualifying Lauf konnte ich mich auf Platz 2 setzten, bin aber insgesamt auf Platz 7 zurückgefallen nach dem fünften Quali. Das Auto hatte immer noch Probleme an der Ampel, dh. bei 4000 Umdrehungen in der Transbrake wollte der Motor ausgehen, und ich musste immer nochmal vom Gas weg und wieder drauf aber da läuft natürlich die Ampel schon runter und die Reaktionszeit ist völlig Gaga, ebenso die Laufzeit. Samstag auf Sonntag hat es geregnet und ich habe in der Früh Zeit gehabt um den Vergaser nochmal zu optimieren. Den eigentlichen Fehler glaub ich hat aber der Volker gefunden und zwar hat er die Verteilerkappe und Finger mal gereinigt und siehe da: In der Transbrake (auf dem Wagenheber) lief der Motor einwandfrei aber wir konnten nicht mehr fahren denn das Rennen wurde als Rainout deklariert. Blieb noch zu hoffen dass der Motor auf der Strecke jetzt auch endlich funktionert. Das gleiche Problem hatten wir nämlich in Bitburg schon, worauf ich auf Verdacht schon eine neue Verteilerkappe und einen Verteilerfinger bestellt hatte. Das Paket ist aber leider erst am Montag nach dem Hildesheim Rennen angekommen. In Bechyne fährt ja Sally und dann ist alles verbaut. Was blieb sind 25 Punkte, besser als garnix.

https://www.youtube.com/watch?v=TD5ymHNR_xY

https://www.youtube.com/watch?v=dzy6kVI4G5c

Season Kickoff 2016 Bitburg  (Fahrer: Holger)

In Bitburg hat die Saison endlich angefangen, und Sally und ich sind beide an den Start gegangen, ich (Holger) zum ersten ProEt Lauf und Sally zum testen.
Erstmal vielen Dank an alle die im Vorfeld und vor Ort geholfen haben, ohne euch wären wir nicht da gewesen.
Der Samstag begann mit freiem Training und anschliessend waren dann 4 Quali läufe für ProEt. Ich konnte das Qualifying mit Platz 10 von 17 Teilnehmern beenden.
Das Auto läuft gut, aber ein wenig Feintuning brauchts noch. Am Sonntag hat dann Sally ihre Chance bekommen einen Testlauf zu machen im freien Training. Danach hatte ich meinen ersten Rennlauf und habe leider verloren. Daraufhin war der Weg frei für Sally, wir haben den Sitz für sie eingestellt und sie konnte noch weitere 4 Läufe machen. Sie kommt immer besser zurecht und ist schon eine 12,4 gefahren und 183 km/h schnell.
Ich habe 27 Punkte bekommen und stehe auf Platz 7 der ProEt Liste.
Unser Freund Volker hat es besser gemacht, er fuhr bis ins Finale und führt die Liste jetzt an weil der Sieger des Rennens nicht für ProEt gemeldet hat.
Weiter gehts vom 28-29.5. in Hildesheim bei der Street Mag Show.

https://www.youtube.com/watch?v=Ud0RMJaJ2vw   

https://www.youtube.com/watch?v=THrfu3-DhkU




King of the Hill Bitburg 2-4.10 2015

https://www.youtube.com/watch?v=fvRqp08hsbQ 

Nachdem wir endlich vor lauter Stau, mitten in der Nacht angekommen waren, haben wir uns erstmal auf unseren Platz gestellt den Benni schon vor Ort für uns abgesteckt hatte. Wir haben uns dann aufs Ohr gelegt um in der Früh fit genug zu sein um die Zelte aufzubauen und das Auto auf die Strecke zu bringen.
Es sollte Sally`s Testwochenende werden, was es auch wurde wenn auch nur in kleinerem Umfang. Aber der Reihe nach. Zuhause hatte ich ein paar Änderungen  vorgenommen in der Hoffnung wir hätten jetzt alle Probleme mit dem Auto abgestellt. Leider war das nicht so und wir hatten wieder jede menge Probleme. Als das Auto endlich soweit war, bin ich erstmal damit gefahren um zu testen ob alles soweit im grünen Bereich ist dass Sally das erste mal das Steuer übernehmen kann. Der Lauf war ganz gut mit einer 11,23 und das Auto lief sehr schön geradeaus. Nun war Sally an der Reihe aber das Auto war immer noch sehr schwer zu fahren was das rangieren und langsam fahren betrifft. Es muss ständig mit zwei Füssen gefahren werden, also mit Gas und Bremse um es am Leben zu halten un vorm absaufen zu hindern. Sally ist das natürlich nicht gewohnt und das Auto starb beim hinfahren zum Burnout Bereich ab und wir brachten es nicht mehr zum laufen weil der Anlasser mal wieder nicht funktionierte, bzw. die Zähne wieder mal ins leer drehten weil die Verzahnung vom Flexplate beschädigt war. Letztendlich hat sie dann doch noch am Samstag fahren können und das Eis war endlich gebrochen. Sally hatte Probleme mit dem ganzen Ablauf beim Start, was normal ist fürs erste mal aber sie ist geradeaus hinter gefahren und ist wieder per Achse zurückgekommen. Da ist dem Papa auch ein grosser Felsbrocken vom Herzen gefallen das kann ich euch sagen. Am Sonntag haben wir ihr noch einen Lauf ermöglichen können nachdem wir uns daran beteiligt hatten die Strecke trocken zu fahren. Bei diesem Lauf stand Sally nicht optimal und hatte das Lenkrad ein bisschen zu weit eingeschlagen. Das Auto kam gleich nach dem Start quer und Sally hat sehr gut reagiert und das Auto wieder gerade gestellt. Aber endlich konnte sie mal fahren und wir haben endlich festgestellt was mit dem Motor nicht stimmt. Zuhause wieder angekommen hab ich mich sofort daran gemacht den Motor für 2016 fit zu machen.


Nitrolympx Hockenheim 7-9.8.2015

Nach nur einem Lauf in der bisherigen Saison ging es dann auf zu den Nitrolympx. Schon der Weg dorthin war eine einzige Tortur bestehend aus Stau und Schweiss bei 40 Grad. Crew chief Sascha und Reiner waren schon vor Ort und hatten unseren "claim" schon abgesteckt. Zum Glück war das hineinfahren ins Fahrerlager nicht wieder so eine Katastrophe wie in der Woche zuvor.
Am Donnerstag war technische Abnahme und Fahrerbesprechung. Für Freitag waren 2 Quali Läufe angesetzt und für Samstag dann nur noch einer.
Wir haben das Auto am Freitag vormittag warmlaufen lassen und haben es dann zum Vorstart gezogen wo sich nach kurzer Standzeit eine kleine Wasserpfütze unterm Auto bildete. Daraufhin haben wir das Auto wieder ins Fahrerlager zurück geschleppt wo wir feststellten dass das Wasser von einer Zylinderkopfschraube kam. Wir mussten das Kühlwasser ablassen und die Schraube abdichten. Damit war der erste Qualilauf Geschichte.
Beim zweiten Lauf war technisch gesehen alles soweit OK aber bei den Temperaturen einen Index (dial in) zu setzten mit nur einem Lauf als Orientierung ist sehr schwierig. Bei dem einen Lauf die Woche vorher ist das Auto 11,13 gelaufen was eine neue Bestzeit war. Letztes Jahr war die beste Zeit 11,25. Der Motor lief die Woche vorher extrem Fett, dh. er ist regelrecht abgesoffen und wir haben neben einer ganzen Reihe anderer Probleme auch am Vergaser geschraubt, komplett zerlegt, eingestellt etc. Es war dann schon sehr viel besser aber so richtig war das Problem noch nicht gelöst.
Zuhause habe ich dann noch ein paar kleinigkeiten am Vergaser gefunden und war recht zuversichtlich dass er nun magerer laufen würde. Deswegen war eigentlich zu erwarten dass das Auto etwas schneller ist, was aber durch die Hitze wiederum schlecht einzuschätzen war. Wir hatten insgesamt nur 2 Qualiläufe vor uns und es war sehr wichtig dass wir nicht unter unserem angegebenen Index fahren damit wir uns nicht am Ende der Quali Liste wiederfinden. Es waren 52 Starter angetreten und es wurde ein 32er Feld gefahren. Also habe ich eine 10,9 als Index gesetzt um ja nicht unter meine Zeit zu fahren. Was soll ich sagen, hätte ich die 11,13 von der Woche vorher angegeben, wäre ich ganz oben auf der Qualiliste gelandet. Es war eine 11,134.
Am Ende des Qualifyings war ich auf Platz34 und quasi raus. Niemand hatte drangedacht dass es bei so einem grossen Feld 4 alternates gibt. Sozusagen 4 Ersatztspieler die auf der Bank sitzen und auf ihren Einsatz warten. In dem Fall ist es so dass man sich neben die Mauer am Vorstart Stellt und wartet falls jemand nicht erscheint oder irgendein Auto nicht anspringt etc. Ich war zweiter alternate aber der erste erschien nicht und ich war sozusagen "drin" im Rennen. Ich habe mir eine 0,007 Sek. Rotlicht erlaubt und habe gegen  Joe Turner aus England mit seinem Barracuda in der ersten Runde verloren.
Na ja das wars dann wieder mit der ProEt Rennsaison 2015. Die Saison beendet hab ich mit Platz 25 in der Wertung. Es waren immerhin noch 6 andere Fahrer hinter mir die auch an irgendeiner Veranstaltung teilgenommen haben. Somit war entspanntes zuschauen angesagt am Sonntag. Aber wir werden nächstes Jahr wieder da sein.....

Hier ein paar Fotos, Danke dafür an Jürgen der heisse Schweisser..






















Public Race Days Hockenheim 1-2.8. 2015

Nachdem wir an allen bisherigen  Rennen der Saison nicht teilnehmen konnten   ( siehe Newsletter), wollten wir wenigstens vor den Nitrolympx ein Testwochenende einlegen um nicht mit komplett neuen Material bei den Nitros antreten zu müssen. Das Auto war einigermassen fahrbereit aber es war klar dass wir noch Arbeit mit nach Hockenheim nehmen. Schon die Anreise gestaltete sich als äusserst schwierig, Stau ohne ende, so dass wir erst im dunkeln angekommen sind. Da fing das Problem aber erst an, denn trotz schriftlicher Nennbestätigung wollte man uns nicht ins Fahrerlager lassen,und hat uns erstmal pro Nase, ich glaube 30 Euro für Camping abgeknöpft um überhaupt aufs Gelände fahren zu dürfen. Wir waren zwar hinter der Schranke zum Fahrerlager aber wir durften nur rechts abbiegen zum Campingplatz bei der Mercedes Benz Tribüne. Nach langem Überlegen sind wir dann einfach an den Wächtern vorbeigefahren und gelangten schliesslich doch noch dahin wo wir hingehörten und zwar ins Fahrerlager. Dort angekommen hat unser Küchenpersonal, Moni und Janin, erstmal Gulasch aufgetischt nachdem wir im dunkeln die Zelte aufgebaut hatten, somit konnten wir Früh um 1 Uhr erstmal zu abend Essen.Am Samstag Früh haben wir damit begonnen das Auto für den ersten Lauf vorzubereiten und dabei blieb es auch denn es gab Probleme mit dem Vergaser, Lichtmaschine, Anlasser usw. Wir schraubten bis es dunkel wurde aber es wurde nix. Am Sonntag Vormittag war es fast soweit als eine Leitung vom Ölkühler kaputt ging. Dann endlich um 14:00 rollte das Auto zum ersten mal in 2015 in den Vorstart. Wir wussten nicht ob das Auto geradeaus laufen würde weil der komplette vordere Rahmen incl. Aufhängung neu waren und man musste mal sehen wie das Auto reagiert. Zu erwähnen ist die professionalität der Start Crew denn der Motor bzw. der Auspuff ist ja noch nie richtig warm geworden und  deswegen hat die Hitzeschtzumwicklung der Auspuffkrümmer beim einstagen zu qualmen begonnen. daraufhin haben der Starter auf der rechten Seite und ein anderer Mitarbeiter der Startcrew auf der linken Seite mehrmals unter den Wagen geschaut ob irgendwelche Flüssigkeiten austreten, was nicht der Fall war. Ich durfte trotz des Qualms fahren, da sieht man mal wieviel Erfahrung diese Leute habe. Der Lauf war super, das Auto lief wie auf Schienen. Ich konnte das Gas stehen lassen und es wurde gleich eine neue Bestzeit mit 11,13 Sek. und 195km/h. Danach entschlossen wir uns die Zelte nach nur einem Lauf abzubrechen und die restlichen Kleinigkeiten am Auto zuhause in Ruhe zu machen, um ein intaktes Fahrzeug zu den Nitros zu bringen. Janin und Moni sind noch bei der Ring Verwaltung vorstellig geworden und haben uns das Geld für die Campinggebühr "zurückgekämpft".
Letztendlich sind alle wieder gut nachhause gekommen und man konnte das Wochenende als erfolgreich bezeichnen obwohl wir nur einen Lauf gemacht haben.

Fortsetzung folgt.....










Keine Ahnung wie das passieren konnte bei 3 1/2 Zoll Durchmesser ????


Hier ein Saisonrückblick vom Beschleuniger.de  Danke an Marcus Münch
http://www.derbeschleuniger.de/teamreportagen.html 

NITROLYMPX HOCKENHEIM 2014

       Saison zuende? Denkste. Nachdem ich meinem Kumpel Volker Heldt von meinem Malheur berichtet hatte, bot er mir sofort an die Saison mit seinem Auto zu beenden, dh. bei den Nitros zu starten! Mit Volkers Auto hatten wir das ganze Jahr schon Probleme. In seinem 79er Camaro haben wir einen LS1 Motor eingebaut den wir auf Vergaser umgerüstet hatten. Das ganze hat irgendwie nicht harmoniert mit der original Zündanlage und wir bekamen die Zündaussetzer nicht in den Griff. Beim Bitburg Rennen im Juli hatten wir den Motor umgerüstet auf Verteiler Betrieb aber es lief immer noch nicht rund. Deswegen hatte sich Volker entschlossen bei den Nitros nicht zu starten. Es ist normalerweise auch nicht das Rennen um irgendwelche Tests durchzuführen. Aber was macht man nicht alles wenn man keine andere Wahl hat. Ich habe das Auto von Volker geholt und wir haben am Donnerstag Abend im Fahrerlager ein paar Kleinigkeiten ausgetauscht und plötzlich gings dann und der Motor lief allem Anschein nach rund. Ich habe am Freitag Früh auf einer geheimen Teststrecke mal kurz probieren können und es waren keine Aussetzer mehr da. Also vor zum Start und Index angeben aber was für einen? Ich habe mal 11,8 dranschreiben lassen an die Scheibe und bin dann eine 10,67 gefahren! OK. insgesamt konnte ich mich mit 0.07 Sek. am Index als 14er qualifizieren. Beim ersten Rennlauf am Samstag Abend fuhr mein Gegner unter seine Dial in Zeit und ich war eine Runde weiter. Am Sonntag habe ich den Start verschlafen und bin mit einer RT von fast 0,5 Sek. ausgeschieden. Was blieb ist der vierte Platz in der Challenge. Vielen Dank Volker









           

Public Race Days Hockenheim  (The Big Bang)

Bei den Public Race Days waren dabei: Janin, Moni, Sascha und Jeffry In Bitburg hatten wir Probleme mit dem Ansprechverhalten direkt nach dem loslassen der Transbrake. Zuerst dachten wir es würde am Stall Speed vom Wandler liegen, aber es war so dass der Motor abgemagert ist sobald er unter Last kam. Deshalb haben wir den Vergaser grösser bedüst aber er hat nicht darauf reagiert. Nachdem wir sowieso mal ausprobieren wollten ob der Motor einen etwas grösseren Vergaser vertragen würde haben wir uns entschlossen für Hockenheim einen "King Demon" Vergaser zu montieren. Er lief in der Garage einwandfrei aber in Hockenheim angekommen hatte der Motor plötzlich ein Standgas von 3000 Umdrehungen und es war fast unmöglich durch die Menschenmassen zum Vorstart zu fahren, voll auf der Bremse, Gang rein, Gang raus, Kinder vorm Auto, etc. Ein Albtraum. Der Lauf selber war nicht mal schlecht, sogar eine persönliche Bestzeit von 11,25 Sek. sprang dabei heraus. Zurück im "Fahrerlager" auf der Wiese, stellten wir fest dass die Ansaugbrücke undicht war und der Motor deswegen ein zu hohes Standgas hatte. Wir hatten keine Zeit um die Brücke neu abzudichten aber wir haben sie von aussen mit Motordichtmasse dicht bekommen und das Standgas war wieder OK.

Dann beim nächsten Lauf haben wir die Saison (zumindest mit dem Auto) schlagartig beendet. Ich fuhr los auf der rechten Bahn und es sah nach einem sehr guten Lauf aus denn ich hatte das erste mal keine Verzögerung beim Start und es fühlte sich auch richtig schnell an. Jeder in unserem Team und andere Bekannte bestätigten das danach. Ich bekam aber für den Lauf keinen Timeslip denn als ich ca. bei 1000 Fuss ankam war plötzlich völlige Ruhe und ich dachte zuerst scheisse kein Sprit mehr oder so. Es dauerte vielleicht eine Sekunde und das Auto fing an mit dem Heck nach links auszubrechen. Der Wagen reagierte nicht mehr auf die Lenkung und ich sah die Mauer auf der rechten Seite auf mich zukommen. Ich wusste jetzt knallts gleich richtig und so war es dann auch. Das Auto krachte in einem Winkel von ungefähr 45 Grad in die Mauer und schlitterte an ihr entlang bis zum Stillstand. Als ich merkte dass an mir noch alles dran ist, habe ich mich daran gemacht die Gurte zu lösen und bin schnellstens ausgestiegen denn ich hatte Angst das Auto würde Feuer fangen. Die Ursache für den Unfall war ein Motorplatzer der ein grosses Loch im Block hinterlassen hat aus dem sich das ganze Öl Wasser Gemisch über die Hinterreifen ergiessen konnte. Darum hat auch die Lenkung nicht mehr reagiert, es war praktisch wie auf Glatteis. Warum der Motor geplatzt ist: demnächst im Newsletter.

An der Stelle mal ein herzliches DANKESCHÖN an die Rettungskräfte, die Sanitäter, Streckenposten und an die Hockenheim Safety Safari.  Die waren sofort zur Stelle und haben mich medizinisch versorgt, sich ums Abschleppen gekümmert und die Strecke danach wieder sauber gemacht. Ich hoffe ich brauche sie nie mehr, es ist aber ein beruhigendes Gefühl zu wissen dass sie da sind.

Sascha mein Crew Chief hat gleich organisiert dass der Abschlepper das Wrack auf den Hänger hebt denn dass Auto konnte nicht mehr gerollt werden und war auch nicht mehr lenkbar. Samstag Abend gab es dann Frustbier und am Sonntag haben wir noch Rennen gekuckt und sind dann heimgefahren

Es gibt aber auch etwas positives an diesem Wochenende und zwar ist Jeffry zu uns gestossen und ist jetzt ein Teammitglied. Jeffry ist gelernter Flaschner und Blecharbeiten haben wir ja jetzt genug. Herzlich willkommen im Team Jeffry








                          ProET Bitburg Juli 2014

           https://www.youtube.com/watch?v=_sxod7Qey1U

In Bitburg waren wir zu viert, mitgefahren sind Moni, Janin und Dirk. Am Freitag Abend haben wir in aller Ruhe unser Lager errichtet und Samstag Früh gings los mit einem freien Training, anschliessend Qualifying. Ich kam mit der Bahn zuerst nicht zurecht was den Reifendruck in den Hinterreifen betrifft. Ich fuhr den gleichen Druck wie in Tschechien aber das war hier zu wenig. Das Auto wurde nach der 1/8 Meile derart schwammig dass ich sogar einen Lauf komplett abbrechen musste sonst hätte ich das Auto weggeschmissen. Mit 2 PSI mehr gings dann. Ein bisschen Pech war auch dabei denn im letzten Qualilauf hab ich 11,60 angegeben als Dial In und bin 11, 592 gefahren. Das Qualifying war also zum abwinken, ich war als 14er qualifiziert von 17 Teilnehmern. Im Rennen hatte ich als ersten Gegner Anton Schneider der ein Rotlicht fuhr und ich kam in die zweite Runde. Ich hatte in der Früh noch zwei freie Trainings absolviert bei denen ich jeweils eine 11,3 fuhr und gab im Rennen deshalb eine 11,25 an. Gefahren bin ich eine 11,505. Soviel zur Konstanz. Diese hätte ich im zweiten Lauf gebraucht denn mein Gegner Jojo (Nachnamen weiss ich leider nicht) war an dem WE Mr. Konstanz in Person, er fuhr gegen mich 0,01 Sek. an seinen Index und an der Ampel hat er mir auch noch 0.044 Sek ab (0,037 gegen 0,081). Das war zuviel Konstanz für mich aber wir haben wertvolle Punkte für die ProET Challenge mitgenommen. Wir kamen zuhause an genau rechtzeitig zum Anpfiff des Fussball WM Endspiels.




                 GRAND NATIONALS BECHYNE 2014

Beim zweiten Rennen der Saison lief es schon wesentlich besser. Wir fuhren nachts um halb drei nach Bechyne, Tschechien. Mit dabei waren Janin, Moni, Barbara, Sascha, Timo und Ginger. Nachdem wir unser Lager errichtet hatten machten wir die Papierabnahme und anschliessend die erste technische Abnahme mit dem neuen Auto. Mike hatte ein paar Kleinigkeiten zu bemängeln, die wir aber gleich beheben konnten. Danach war die Strecke für ein paar Stunden geöffnet und Ich konnte noch 3 Testläufe machen. Das Auto und ich selbst waren dieses mal schon viel konstanter als noch die Woche zuvor. Nach dem Qualifying am Samstag fanden wir uns auf Platz 8 wieder. Das war ein guter Platz denn der Flowchart bescherte uns nach dem ersten gewonnenen Lauf einen Byerun. Beim ersten Rennen hatte ich eine Reaktionszeit von 0,015 Sek. was die schnellste am Wochenende war und uns 10 extra Punkte bescherte. Am Index waren wir 0,056 Sek. dran. Den Byerun habe ich voll durchgezogen um zu sehen ob der Index noch passt. Siehe da ich habe ihn um 0.004 Sek. unterboten, ist aber beim Byerun egal. Im Halbfinale war der Gegner Thomas Helmbrecht der die Woche zuvor schon gewonnen hatte. Wir hatten den Index nochmal um 0,02 Sek. nach unten korrigiert aber es nutzte nichts denn als ich am Start den Transbrake Knopf losgelassen habe machte das Auto nur einen kurzen Ruck und der Motor ging aus. Er sprang auch nicht mehr an, sodas ich weggeschoben wurde. Nach ein paar Minuten ging er dann wieder und wir fragten mal bei dem Rennleiter Jerry Lackey nach ob wir noch einen Testlauf machen könnten um zu sehen ob am Auto irgendwas kaputt ist bevor wir ihn aufladen. Jerry gab grünes Licht und der Wagen lief wieder einwandfrei. Danke Jerry. Ich habe den Fehler inzwischen gefunden, zumindest zu 99%. Alles in allem war es ein SUPER Wochenende hat riesig Spass gemacht, unser Team ist einfach das beste, jeder langt hin und gibt sein bestes. Vielen Dank an alle die dass möglich gemacht haben. Wir haben das Rennen abgeschlossen mit Platz 3 und sind nun auf Platz 2 der ProET Challenge.....

 







                   SPEED DAYS ALKERSLEBEN 2014

Die Speeddays in Alkersleben waren unser erstes Rennen mit dem neuen Auto und gleichzeitig ein Testwochenende nachdem das Test&Tune in Bechyne wegen der politischen Lage abgesagt wurde.

Jetzt standen wir da mit einem noch nie zuvor gefahrenem Auto. zunächst war am Freitag Abend ein freies Training angesagt wo wir die ersten Gehversuche machen konnten. Es war ein Wochenende dass insgesamt sehr positiv verlaufen ist. Wir hatten ein parr kleinere Wehwehchen die wir aber zum grössten Teil beseitigen konnten. Dazu kam noch meine Unerfahrenheit, das einzige Rennen dass ich vorher gefahren bin war 2008 in Luckau.

Die schnellste Zeit am Wochenende war eine 11,923 und die grösste Geschwindigkeit war 189,47 km/h

An dieser Stelle nochmal DANKE an alle die dieses Projekt unterstützt haben und es möglich gemacht haben dass wir am WE überhaupt hier waren. DANKE


                 GEWERBESHOW ALLERSBERG 2014

Bei der Gewerbeshow in unserer Heimat Allersberg haben wir unser neues Rennauto der Öffentlichkeit vorgestellt. Es war ein 2 Tages Event und es war wirklich sehr gut organisiert von der Unternehmervereinigung Allersberg. Wir hatten einen schönen Stand aufgebaut und es kamen viele Besucher auf uns zu mit eben so vielen Fragen, denn Dragracing ist halt in Deutschland immer noch eine Randsportart. Die Leute fragten halt so Sachen wie warum sind die Reifen vorne so dünn und hinten so dick, oder warum sind die Hinterreifen an der Felge festgeschraubt. Wir haben uns jedenfalls bemüht keine Frage offen zu lassen. Ich denke den Besuchern hat es überwiegend gefallen und spätestens als der Motor ab und zu lief, war uns deren Aufmerksamkeit sicher.



Zu diesem Rennen gibts nicht viel zu sagen, es war fast komplett verregnet. Samstags sind 3 Qualiläufe gefahren worden und das wars. Die Junior Nationals Punkte wurden aber trotzdem vergeben und zwar nach der Qualiliste auf der Sally die zweitbeste Zeit hinter Jill Kemp hatte. Sally 0,04Sek. und Jill 0,01Sek. Da hatten wir doch wenigstens etwas im Gepäck nach 1500 km. fahrt. Ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter MSF Schlicktown die sich sehr bemüht haben und nun zum zweiten mal hintereinander "Land unter" hatten.  Danke auch an Shorty und Ornella die den JD mit ihrem Sprinter  transportiert haben damit wir ( ohne Hänger ) schneller fahren konnten. Anbei noch ein Foto das uns am Sonntag Morgen beim Frühstücken zeigt, dieses mal ohne Zelt denn das mussten wir am Samstag Abend schon kappen wegen Windstärke 10!! Dann noch 2 Fotos von unserem Ausflug an die Nordsee den wir Sonntag Mittag noch schnell gemacht haben bevor wir wieder nach Hause gefahren sind. Nordsee kucken und Bachfisch essen. Wie heissts so schön, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. 





In Bechyne hatten wir wieder mit Zündaussetzern zu kämpfen die wir bis zum Samstag beim Qualifying noch hatten. Die letzten beiden Qualiläufe waren dann aber OK aber Sally konnte sich nur als letzte qualifizieren da sie es mit einem ständig wechselnden ansprechverhalten des Motors zu tun hatte. Im Rennen liefs dann besser und Sally konnte die erste Runde gegen Leonie Weickardt gewinnen. Der Lauf musste allerdings wiederholt werden da es schwierigkeiten mit der Zeitnahme gab. Am ende der Wiederholung das gleiche Ergebnis: Sally weiter. Dann beim Halbfinale war aber schluss denn die Schweizerin Jessica Gantenbein war einen Tick schneller in der Reaktion und war auch näher am Index dran. Das Finale gewann sie auch noch gegen Pimin Schmid. Gratulation Jessica!!


Ende April waren wir in Tchechien um den Junior Dragster für die neue Saison "einzufahren". Wir haben verschiedene Kupplungseinstellungen probiert in Zusammenhang mit diversen Übersetzungen. Es war wieder mal ein Super WE und man konnte fahren und testen bis der Arzt kommt. Danke an die Predators und der MSTO. Hoffentlich besteht diese Strecke noch viele Jahre. Anbei noch 2 Videos, gedreht von unserem Mechaniker Shorty.

http://www.youtube.com/watch?v=alyLQhGj-2A

http://www.youtube.com/watch?v=4AUYwlq2yys&feature=related


Nach Bitburg kamen wir mit 15 Punkte Rückstand auf Thomas Weikum im Gepäck, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Es war immerhin das erste mal in der dreijährigen Geschichte der Junior Nationals dass der Titel noch im letzten Lauf noch zu vergeben war. Im ersten Jahr (2008) war es Lena Romahn die in Hockenheim schon alles klar machte und letztes Jahr war es Thomas Weikum der ihr es gleich tat.

Am Samstag Früh ging es bei perfektem Wetter los mit einem freiem Training. Da machte Sally zwei Läufe und kurz darauf waren die Qualiläufe angesetzt. Sally fuhr gleich im ersten Qualilauf eine 0,009 Sek. Reaktionszeit was bedeutete dass sie Top Qualifyer war und es auch bleiben sollte. Damit hatte sie dem Thomas schon mal 2 Punkte abgenommen aber es waren ja immer noch 13 übrig.

Am Samstag Nachmittag waren auch gleich die Eliminations, denn die Junior Nationals sollten am Samstag zuende gefahren werden damit Abends im Festzelt die Meisterschsftsfeier stattfinden konnte. Sally gewann ihren ersten Lauf gegen Amy Kieselhorst und Thomas verlor senen ersten Lauf gegen Jill Kemp. Thomas`s Papa, Martin gratulierte uns schon zur Meisterschaft aber wir waren uns noch nicht so sicher. Spätestens als wir realisierten dass Sally in Runde 2 einen Byerun haben würde war dann doch alles klar und die Freude riesig. Nach dem Byerun war Sally im Finale gegen Jill und es passierte genau dasselbe wie im Vorjahr. Jill fuhr ein Rotlicht und Sally fuhr unter Index. Somit war Sally Top Qualifyer, Tagessieger und Junior Nationals Sieger alles an einem Tag. WOW.

Am Abend gab es dann eine schöne Siegerehrung, moderiert von Benni (the voice) Voss. Es gab frei Burger für die Kids und Bier für die Grossen.

Am Sonntag war nochmal ein Shootout angesetzt mit den Junior Dragster Piloten aus Frankreich die mit 5 Autos angereist waren. Soviele Junior Dragster waren noch nie gleichzeitig in Bitburg, nämlich 11 an der Zahl!! Sally war wieder Top Qualifyer weil die Qualiliste des Vortages hergenommen wurde. Ihre Gegnerin war wieder Amy die aber diesesmal gewinnen konnte weil Sally 0,018Sek. zu schnell war. Amy wurde am Ende zweitplatzierte hinter Elodie Dubois aus Frankreich.

Abschliessend möchten wir allen danken die uns unterstützt haben und uns geholfen haben dieses Ziel zu erreichen. DANKE!!!!  Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr in dem wir versuchen werden zum ersten mal einen Junior Nationals Titel zu verteitigen. Bis die Tage eure Familie Ekerst.




Volle Konzentration





Den  Nitrolympx in Hockenheim  haben wir in diesem Jahr besonders entgegengefiebert, allen voran der Autor (Holger) denn ich bin schon genauso oft dagewesen, zum ersten mal 1986. Ich war die ersten 13 Jahre auf dem Campingplatz im Wald stationiert bevor ich mich mit einem Kumpel (Klecki) dazu entschloss auch mal aktiv teilzunehmen. Lang ist es her und noch nie bin ich in die Verlegenheit gekommen zur Siegerehrung zu müssen, (dürfen). Sally sollte es dieses Jahr richten und endlich einen Pokal von der Kultstätte des deutschen Motorsports mit nach hause nehmen. Aber erstmal eins nach dem anderen.

Wir sind am Donnerstag angereist und haben unser Zelt aufgebaut und die Papier sowie technische Abnahme gemacht. Somit konnte Sally am Freitag Früh mit dem ersten Junior Dragster Qualifying beginnen. Es war in Vorfeld schon klar dass das keine leicht Aufgabe sein würde bei einem internationalen Feld von 27 Startern mit sehr klanghaften Namen wenn man sich in der Szene ein wenig auskennt.

Sally fuhr beim ersten Lauf gleich mal eine Reaktionszeit von 0,07 und hat sich so mit Platz 5 schon mal vom Druck befreit, da diese Zeit normalerweise reicht um sich zu qualifizieren. Beim zweiten Freitags Qualifying konnte sie sogar noch einen drauf setzen mit einer 0,04 und belegte erstmal Platz 4! Am Samstag gab es nur noch einen Lauf und Sally fuhr eine 0,011 und war TOP QUALIFYER !!!  Der Bump Spot (Platz 16) war mit 0,092Sek auch noch verdammt gut.

Am Abend bei der Night Show war der erste Eliminations Lauf angesetzt und Sally hatte Lisa Selles aus Holland als Gegnerin auf dem Flowchart. Was dann bei diesem Lauf passierte ist für mich wirklich nicht einfach öffentlich zu machen, aber wir wollen nichts verschweigen bzw. schönreden, sondern gestärkt aus dieser Situation hervorgehen. Jedenfalls habe ich Sally im Vorstart den Motor angeschmissen und er lief wie immer aber nur ein Paar Sekunden lang. Daraufhin rannte ich zurück um den Starter zu holen und dabei fiel es mir schon ein: ICH HATTE VERGESSEN ZU TANKEN. Du stehst da, deine Tochter und Frau haben sich im Arm und heulen und du möchtest im Boden versinken. Ich wünsche niemanden dass er sowas erleben muss. Es war ein Tag mit dem grössten Erfolg den wir jemals in Hockenheim hatten und am gleichen Tag haben wir die grösste Enttäuschung erlebt. Unglaublich.

Nach einiger Zeit hatten wir uns wieder soweit im Griff das wir den Dragster wieder ins Fahrerlager zurückschleppen konnten. Wir haben auch erkannt wie so etwas passieren konnte und werden unsere Konsequenzen daraus ziehen. 

Am Sonntag haben wir dann Mittags zusammengepackt und sind dann Nachmittags abgereist. Wir sind dann noch in Hockenheim Essen gegangen, beim Dchingis Khan, der hat sehr leckeres Essen, (all you can eat Buffet) und einen riesen Parkplatz für Autos mit Hänger. Nur so als Tip. Zuhause angekommen hatten wir gerade den Dragster in die Garage geschoben als wir eine Anruf direkt von der Siegerehrung in Hockenheim bekamen. Uns wurde gesagt dass das Rennen als Rainout gewertet wurde und Sally jetzt Als Siegerin feststehen würde weil die Plazierungen nach der Qualiliste vergeben werden. Wir waren völlig von den Socken und freuten uns riesig nach dem traurigen " Ereigniss ".  Am nächsten Tag nachden sich der Staub etwas gelegt hatte war klar dass die Entscheidung der Rennleitung zwei Seiten hat. Für uns war es ein riesen Glück aber für diejenigen die ein oder sogar zwei Runden für sich enscheiden konnten wie zb. Jill Kemp, war es ein Fiasko. Aber auch hier ein kleiner Lichtblick denn die Junior Nationals Wertung wird nach Anzahl der gefahrenen Runden gewertet. Somit bekommt Jill die 100 Punkte für den Sieg, Amy die 90 für Platz 2, Thomas 80 für 3 und Sally 70 für Platz 4.

Sally hat jetzt 15 Punkte Rückstand auf Thomas Weikum. Wir werden anfang Oktober nach Bitburg fahren und versuchen es doch noch zu schaffen. Sally hat schon ihre "jetzt erst recht" Einstellung aufgelegt. Wie heisst es so schön, Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bis Bald. Keep on cruisin

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Der Top Qualifyer

Volle Konzentration



In München ging es gleich mal mit Regen los und wir haben unser Zelt am Freitag Abend bei strömenden Regen aufgestellt. Wir waren bis auf die Unterhose nass, (ja wir tragen Unterhosen ). Am Samstag regnete es den ganzen Tag und es wurde quasi ein Rain Out. Die Strecke selbst war für die Kids nicht so optimal denn es waren in 50 Meter Abständen Lichtmasten ziemlich dicht neben der Strecke so dass die Junior Nationals Orga, dh. Kalunki und ich entschieden haben den JN Lauf nach dem Qualifying ( dass ja sowiso nach Reaktionszeit enschieden wird) , zu beenden. Unser Dank gilt dem Veranstalter MSC Race@Airport , allen voran Gustl, der leider kurz vor der Veranstaltung von einem Reifenhändler, der Reifenstapel bringen wollte um die Lichtmasten zu verkleiden, versetzt wurde. Besonders erwähnenswert ist die Flexibilität mit der hier agiert wird. Die Junioren werden absolut bevorzugt behandelt und wir wünschen uns alle dass Gustl uns in Zukunft wieder ein Rennen in Bayern für den Nachwuchs anbietet. Noch einen grossen Dank an das Team Schöninger, Team Weikum und Dieter, (der mit dem Jeep)  fürs Aufbauen während der Sintflut. Ach ja zum Rennverlauf sei noch zu sagen dass Pirmin Schmid erster wurde mit 0.04 Sek. Reaktionszeit, Sally auf Platz 2 mit 0,06. Auf Platz 3 kam Thomas Weikum und  Platz 4 belegte Leonie Weickardt, aus Berlin angereist!!!! In der Meisterschaft sieht es wie folgt aus, Thomas Weikum auf Platz 1, Sally 6 Punkte dahinter auf Platz 2 und auf Platz 3  ist jetzt Leonie Weickardt in ihrer ersten Saison. Natürlich profitieren die Teilnehmer von München von dem "nicht erscheinen" der anderen Teams aber so ist das nun mal, wer nicht da ist der spielt nicht mit.






Die Grand Nationals in Bechyne waren für uns eine gute Gelegenheit um etwas Fahrpraxis für Sally zu ermöglichen ohne dabei zu weit verreisen zu müssen. Es waren fünf Junior Dragster am Start. Sally konnte sich am Samstag als vierte qualifizieren. Nach einem Wetterumsturz und chaotischen Zuständen in der Nacht mit Sturm, Gewitter und Regen ohne ende, war in der Früh schon abzusehen dass das Rennen nicht stattfinden würde. So kam es dann auch. Schade für die Veranstalter und die MSTO die alle einen Super Job gemacht haben. Das Rennen hat auf jeden Fall Zukunft. Glückwunsch noch an Pirmin Schmid der Top Qualifyer wurde bei den Junior Dragstern.


Am 14-16.5. waren wir in Bitburg zum ersten Meisterschaftslauf 2010. Es waren 6 JD`s am Start. Das Qualifying lief nicht schlecht. Zunächst hat Jason Engelage mal eine 0,006 Reaktionszeit hingelegt was ihm den ersten Qualiplatz sicherte. Sally war nach vier Quali Läufen auf Platz 4. Beim 5ten und letzen Lauf hat sie dann doch noch zugebissen und eine 0,04 gefahren und somit den zweiten Platz gesichert. Neu in diesem Jahr ist dass es Qualifying Punkte gibt und zwar 10 für den ersten, 9 für`n zweiten usw. Im Rennen hatte Sally die Jill Kemp als Gegnerin. Jill hatte etwa eine Sekunde Vorsprung, Reaktionszeit war bei beiden fast identisch: Sally 0,116 und Jil 0,115. Lange Rede kurzer Sinn, wir hatten den Index mal wieder etwas knapp ausgewählt und zwar hatten wir 9,67 angegeben und 9,62 ist Sally dann gefahren (§&%(!=)?`) nochmal. So ein SCH... Abgehakt, wenigstens konnte Sally noch aufgrund ihrer Reaktionszeit als vierte gewertet werden. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, mal sehen was in München geht. Wir freuen uns schon riesig auf unser "Heimspiel". Bis Dann.


Die neue Saison fing an mit einem Test Wochenende in Tschechien. Vom 7-9.5. waren wir zu Gast in Bechyne bei einem super organisierten Test Wochenende bei dem keine Wünsche offen blieben. Das Fahrerlager war wie geleckt, man hätte echt vom Boden essen können. Die Toiletten (Dixis) wurden jeden Tag gesäubert, es gab Duschen für 2 Euro Gebühr,Strom gab`s umsonst und die Zeitnahme war super, MSTO halt. Wir waren am Freitag angereist und haben am Abend unser Lager aufgeschlagen. Am Samstag Früh nach dem Frühstück wollten wir den Magic Dragon mal starten um dann den ersten Testlauf zu absolvieren. Er sprang nicht an weil die Spritpumpe hinüber war, Membran gerissen. Zum Glück kam der Jürgen Bayer vom Team Meister Meister vorbei und hat sich erinnert das so ein ähnliches Membran in den Holley Überholkits drin ist und zwar als Rückschlagventil für die Beschleunigerpumpe. Und siehe da es hat gepasst und funktioniert heute noch. Die Testläufe am Samstag waren dann ziemlich durchwachsen was den Speed und auch die Konstanz angeht. Wir haben dann ein anderes Kupplungssetup probiert aber es brachte nicht wirklich was. Am Sonntag Früh haben wir dann gesehen das der Auspuffkrümmer locker war, und zwar hatte es die zwei Gewinde die zur Befestigung dienen, aus dem Block herausgerissen. Jetzt mussten wir erstmal grössere Gewinde ins Alu bohren und danach konnten wir wieder testen. Neue Erkenntnisse brachte das Wochenende nicht ausser dass Sally sehr gute und beständige Reaktionszeiten gefahren ist und dass die Reparaturen die wir gemacht hatten eben schon gemacht waren und nicht erst beim ersten Rennen die Woche darauf auftreten würden. Nochmal Hut ab vor den tschechischen Veranstaltern und der MSTO.





Das Finale Rennen der Junior Nationals Serie 2009 fand in Bitburg statt. Es waren 6 Junior Dragster da und es konnte sich theoretisch noch einiges in der Punktetabelle ändern, denn die Punktestände der Junioren waren ziemlich eng zusammen. Die Ausnahme bildete Thomas Weikum der den Gesamtsieg schon in der Tasche hatte. Sally musste noch um den zweiten Rang bangen, denn Pirmin Schmid konnte ihr den noch abnehmen. Es waren wetterbedingt nur zwei Qualiläufe am Samstag möglich. Am Sonntag konnte dann noch ein Qualilauf gefahren werden. Sally konnte mit einer 0,036 die Führung in der Quali Liste übernehmen. Die schnellste Reaktionszeit des Wochenendes sollte mit 100 Euro belohnt werden,( gestiftet von der Dragracing Familie Winter ). Pech im dritten Qualilauf hatte Pirmin Schmid dem es kurz vor dem Start einen Vorderreifen zerrissen hat. Nicht auszudenken wenn er schon unterwegs gewesen wäre. Es war im Fahrerlager kein passender Schlauch aufzutreiben und das Team Schmid musste noch vor den Eliminations das Handtuch werfen. Schade. Somit war sicher das Sally den zweiten Platz in der Meisterschaft behalten würde. In der ersten Runde der Eliminations hatte Sally dann Thomas Weikum als Gegner. Sie nahm ihm an Start 0,06 Sek. Reaktionszeit ab und brachte den "Magic Dragon" als erster über die Ziellinie mit einer Zeit von 9,36. Das sind 0,01 Sek. über dem angegebenen Index von 9,35. In der nächsten Runde hatte sie einen Bye Run, und im Finale war Jill Kemp die Gegnerin. Jill fur ein Rotlicht. Damit hatte Sally den Sieg in der Tasche, aber auch die schnellste Reaktionszeit des Wochenendes und den Titel Top Qualifyer konnte sie für sich verbuchen. Nach dem Rennen ist eine neue Pilotin ihre ersten Test Läufe gefahren, die achtjährige Leonie Weickardt. Sie durfte den 1on1 Motorsports Junior Dragster testen und ist sehr schön damit gefahren. Wir würden uns freuen wenn Leonie im nächsten Jahr die Szene bereichern würde. Die Siegerehrung fand dann im Festzelt statt unter der Leitung von Benny Voss der das sehr schön moderiert hat, mit viel Fachwissen und ohne Mikro. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken die diese Nachwuchsserie möglich machen: Der BDRC unser Bayrischer Dragrace Club mit Gittli Koller als Junior Nationals Beauftragte für den süden Deutschlands, der das Preisgeld stiftet und uns das Rennauto zur Verfügung stellt. Dann noch Andreas Dierking (Kalunki) der unermüdlich unterwegs ist in sachen Junior Nats. Man kann gar nicht auflisten was der Mann alles für diese Serie tut. Dann noch Silke Beer die Veranstalterin in Bitburg die alles nur mögliche tut um für die Kids ein perfektes Rennen zu organisieren, und die niemals Eintritt oder Startgebühr von den Junior Dragster Teams verlangt. Da sind noch sehr viele andere Personen und Organisationen die diese Serie unterstützen zb. die MSTO, 1DVD, Hockenheim Ring, Fam. Winter, Dragracing Magazin und noch einige mehr. Für unser Team speziell ist noch zu sagen das wir sehr grosszügig unterstützt werden vom GOOD TIMES RACING CLUB, der es uns ermöglicht an jedem Lauf der Serie teilzunehmen. Jedenfalls ist die Serie ein kleiner Hoffnungsschimmer im deutschen Dragracing und sollte unbedingt fortgeführt werden. So wie es aussieht ist das auch der Fall auch wenn die Strecken weniger werden. Die Atmosphäre im Junior Dragster Fahrerlager ist einfach toll und es macht viel Spass den Kids zuzuschauen. Es sei noch gesagt das sich  am Samstagabend die Teams mit den Machern der Serie zusammengesetzt haben und darüber diskutiert haben wie ein spezielles Reglement für die "Junior Nationals " aussehen könnte. Das ganze war sehr konstruktiv und verspricht sehr gut zu werden. Wir freuen uns auf eine neue Runde in 2010.              Fotos folgen noch. 

http://www.youtube.com/user/holger5401#p/a/u/0/k99nTk0sELw


Bei den Nitrolympx war Alex auch wieder mit am Start mit dem Camaro in der Klasse Public Race. Insgesamt waren wir 24 Leute im Fahrerlager. Alex fuhr ein gutes Qualifying und konnte auch seinen ersten Lauf am Sonntag gegen Eckard Kamm mit seinem Hot Rod gewinnen. Beim zweiten Lauf (1/4 Finale) hat er leider etwas zu viel Reaktionszeit gebraucht und trotz der perfekten Zeit von 12,000 verloren. War aber echt ne gute Vorstellung.

Den Junior Dragster haben wir nach den schlechten Leistungen von Luckau zerlegt und den Motor auf die Werkbank geschmissen um nach Fehler zu suchen, und siehe da es waren Fehler vorhanden und zwar vier Stück. Wir haben dann einige Sachen geändert im Bereich Kupplung und Kurbelgehäuseentlüftung. Die Übersetzung wurde auch geändert. Danach ermöglichte uns Banjo von der Firma CBC Allersberg www.cbc-allersberg.de  einen Testabend auf seinem Parkplatz kombiniert mit dem angrenzenden Parkplatz eines Getränkemarkts. Da konnte man auf der kurzen Strecke,( ca. 35-40 Meter) schon erkennen das in die richtige Richtung geschraubt wurde. Zitat Sally " Ich bin total erschrocken so geht das vorwärts, damit fahr ich 9,5". Wie recht sie haben sollte.

OK, in Hockenheim angekommen gings ins erste Qualifying, es waren 21 Junior Dragster am Start, und Sally fuhr eine 60 Fuss Zeit von 2,2 Sek., (zuletzt in Luckau 2,6 Sek.) und eine Laufzeit von 9,61, (zuletzt in Luckau 10,3 Sek.). Nachdem die Drehzahl im Ziel noch etwas niedrig war haben wir dann nochmal kürzer übersetzt. Dann gings noch besser vorwärts und zwar 60 Fuss 2.1 Sek. und Laufzeit 9,527 Sek. Das wars dann am Freitag. Am Samstag kam dann ein Aushang raus auf dem stand dass aufgrund der hohen teilnehmer Zahl das letzte Qualifying entfällt und dafür ein 16er Feld gefahren wird. Somit hatten wir nur noch einen Schuss um zu sehen wie konstant das Auto ist um dann den Index abzugeben. Sally war bis dahin auf Platz 14 qualifiziert und musste darum bangen überhaupt im Feld zu bleiben. Na ja sie fuhr gleich mal eine 0,036 Reaktionszeit, was Platz 3 bedeutete und was noch besser war, das Auto lief genau die selbe Zeit wie im letzten Lauf, genau aufs Tausendstel 9,527 !!!!! IRRE. Konstanter gehts nicht. Basta.Im Rennen am Sonntag gings dann gegen Rasmus Möller aus Schweden. Sally gewann in doppelter hinsicht denn Rasmus ist eine hundertel unter seinen Index gefahren aber er hätte sowieso verloren weil Sally ihm eine hunderstel Reaktionszeit abgenommen hat. 0,133 gegen 0,12. Im viertelfinale traf sie dann auf Thomas Weikum der Meisterschaftsführende der in diesem Jahr fährt wie von einem anderen Stern. Thomas gewann, er hatte die bessere Reaktionszeit und war noch näher am Index als Sally. Thomas hat auch die Veranstaltung gewonnen und damit auch die Meisterschaft. Gratulation an das Team Weikum, RESPEKT. Platz 2 wird im Oktober noch rausgefahren und zwar in Bitburg. Sally und Pirmin Schmid können beide noch zweiter werden wobei Sally die etwas besser Ausgangsposition hat ( 20 Punkte Vorsprung ). Aber aufgrund der Leistung des Autos ist sie so motiviert wie niemals zuvor. Wir können es kaum erwarten.

PS: unsere Gedanken sind momentan  bei Banjo der, als wir in Hockenheim waren, einen sehr schweren Motorrad Unfall hatte und zu diesem Zeitpunkt als ich diesen Text geschrieben habe immer noch um sein Leben kämpft, HALT DURCH JUNGE DU SCHAFFST ES!!!!!

Ein weiterer Bericht über die Junior Nationals ist bei  www.jn.blogger.de


Die Grand Nationals in Luckau waren mit 8 Junior Dragster ziemlich gut bestückt. Es waren am Start die Meisterin des letzten Jahres, Lena Romahn, Pirmin Schmid, Thomas Weikum, Amy Kieselhorst, Jason Engelage, Carlo Heym, Sally Ekerst, und aus der Schweiz angereist war Jessica Gantenbein. Die ersten drei Plätze im Qualifying waren ziemlich dicht beieinander und zwar Platz 1: Jessica mit eier 0,01Sek.  Platz 2: Amy mit 0,02Sek. und Platz 3: Sally mit 0,03Sek. Im Rennen hatte Sally Carlo als Gegner, der nicht erschienen ist weil ihm tags davor das Pleuel aus dem Kurbelgehäuse kam. Im Qualifying hatten wir extreme Probleme das Auto auf einen vernünftigen Level zu bringen denn es fehlten fast 0,8 Sek. auf den normalen Wert ( ET ). Wir probierten verschiedene Bedüsungen aber es wollte sich nicht wesentich an der Situation was ändern. Wir wussten nicht was wir für einen Index angeben sollten. Sally entschied dann den schnellsten Wert im Qualifying zu nehmem und 0.01 abzuziehen. Das waren dann 10,61Sek. Gefahren ist sie dann 10,601 und somit 0,009 Sek. unter dem Index was aber nichts ausmachte weil es ja ein Byerun war.  Im Halbfinale traf sie dann auf unseren BDRC Kollegen Pirmin Schmid. Beide fuhren unter Index, Sally um 0,31 und Pirmin um 0,11. Somit ging der Sieg an Pirmin. GRATULATION. Sally war aber automatisch dritte weil Lena Romahn wegen Kupplungsdefekt aufgeben musste. Das Finale fuhren Thomas Weikum und Pirmin aus,und Pirmin gewann um ( laut Benni dem Streckensprecher, das knappste JD Finale das jemals in Deutschland gefahren wurde ) 0,006 Sek.  Nochmals Gratulation an das Team Schmid!!!!!                                                                                      


Am Nürburgring waren nur 4 Junior Dragster vertreten aber es war trotzdem sehr schön, ( abgesehen vom Wetter ), weil es mal ein ganz anderes Ambiente war. Das Ganze fand statt im Rahmen der Recaro Days. Es waren viele Zuschauer da und es gab einiges zu bestaunen bei diesem Tuning Event. Zum Rennen ist zu sagen das es  bei vier Teilnehmern normalerweise zwei Halbfinalläufe gibt und ein Finale. Sally verlor den ersten Lauf knapp mit 0,03 Sek. gegen Jill Kemp. Es war so das Sally´s Reaktionszeit besser als Jill´s war aber wir, ( oder besser gesagt der Papa Ekerst) waren zu vorsichtig mit der Angabe des Index`s. Wir haben 10,22 angegeben und 10,35 ist das Auto gelaufen. Na ja, wir haben dann ausgemacht das wir den dritten Platz rausfahren anstatt rechnerisch zu ermitteln, ( wer näher am Index gefahren ist ist normalerweise dritter ). Diesen Lauf konnte Sally für sich entscheiden und war damit dritte. Gewonnen hat wie schon zuvor Thomas Weikum, Jill Kemp wurde wie schon in Bitburg zweite. Thomas führt die Meisterschaft jetzt mit 200 Punkten an, vor Jill mit 180 Pkt. und Sally mit 150. Als Resumee ist zu sagen das Sally wieder freundschaft mit der Ampel geschlossen hat, die Reaktionszeiten sind jetzt wieder konstant im hundertel Bereich. Zum Glück geht es nächste Woche in Luckau wieder weiter so dass keine so lange Pausen enzstehen.




http://www.youtube.com/watch?v=NqitNOS2XF0

Beim ersten Lauf in Bitburg ist Sally in der ersten Runde ausgeschieden. Sie musste die Runde 2-mal fahren da die Zeitnahme beim ersten Versuch die Ampel auf beiden Bahnen gleichzeitig freigegeben hat, obwohl Sally`s Gegnerin fast 4 Sek. Vorsprung hätte kriegen sollen. Beim zweiten Anlauf war Sally weiter vom Index weg (0,12 Sek. gegen 0,05) und die Reaktionszeit war auch um 0,08 Sek. schlechter. Leider konnte diesesmal niemand mitfahren und uns unter die Arme greifen. Beim nächsten mal wid es bestimmt besser. Eugen hat sich jedenfalls angekündigt zum Nürburgring mitzufahren. Dieses mal wird Barbara auch wieder dabei sein. Ist schon stressig das ganze Gerödel abzubauen und zu verstauen wenn du nur zu zweit bist. Wir sind erst um 18°° vom Platz gekommen und hatten fast noch 500 km vor uns. Sind aber gut zuhause angekommen. An dieser Stelle ein dickes Lob an einer meiner treuesten Mitarbeiter: mein Chevy Caprice Bj.84.


Am 3.10. haben wir uns nochmal aufgerafft, und sind gemeinsam mit dem Team Schmid, nach Bitburg gefahren um am letzten Lauf der Saison teilzunehmen. Es waren 6 Junior Dragster vor Ort.

Der erste Platz in der Geamtwertung war schon vergeben an Lena Romahn, aber der zweite war noch offen. Sally und Jill Kemp mussten ihn quasi noch rausfahren. Jill musste ins Finale kommen um mit Sally punktemässig gleichzuziehen. Wenn sie gewinnt, verdrängt sie Sally auf den dritten Platz.

Angedacht war, das man Freitags beginnt mit einem freien Training, und anschliessend das Qualifying fährt. Das Wetter spielte jedoch nicht mit, sodas Quali und Rennen am Samstag gefahren werden mussten. Sally war mit einer 0.2er Reaktionszeit letzte im Qualifying. Aufgrund des Wetters, hatten wir in den drei Quali Läufen, (anders als zuletzt in Hockenheim ),grosse Schwankungen bei den Laufzeiten, und waren etwas ratlos was die Angabe des Index`s betrifft. Wir haben uns dann für eine glatte 10,00 entschieden. Bis es dann zum Rennen kam, hatte der Wind sehr stark zugelegt und kam genau von hinten. Der gegner war Thomas Weikum. Ich sagte Sally noch das wenn ihr Gegner kurz vorm Ziel nicht neben ihr ist,soll sie ganz kurz das Gas lupfen um auf jeden Fall im Index zu bleiben. Thomas war aber neben ihr, und Sally fuhr eine 9,94, also Breakout. Bei den anderen zwei Paarungen war es genauso, Pirmin Schmid war zu schnell und auch Lena Romahn.

Nun lag es an Jill Kemp, die die erste Runde gegen Pirmin gewonnen hatte. Sie hat ihr Halbfinale gegen Thomas Weikum verloren,und damit auch den dritten Platz der Gesamtwertung. Gewonnen hat Amy Kieselhorst, die jüngste im Feld. Nochmal Gratulation.

Am Abend war dann Siegerehrung und die ersten drei der Meisterschaft bekamen einen grossen Pokal, und die ersten 5 bekamen insgesamt 1000 Euro Preisgeld, gestiftet vom BDRC !!!!

Abschliessend möchten wir uns nochmal bei allen Beteiligten bedanken die diese Serie, die "Junior Nationals", gegründet und zurchgezogen haben. Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei.


Bei den Nitrolympx ist der Sieg bei den ersten "JUNIOR NATIONALS", vorzeitig entschieden worden. Sally war im Qualifying am 18ten Platz, mit einer Reaktionszeit von 0.15 Sek. Der erste Ausscheidungslauf hat quasi schon die "Meisterschaft" entschieden. Sally gegen Lena Romahn,( die beiden führenden), gegeneinander. Sally fährt ein Rotlicht mit 0,013 Sek. und verliert. Lena fährt mit einer perfekten Leistung bis ins Finale, und ist theoretisch nicht mehr einzuholen. Anzumerken ist noch das unser Auto an diesem Wochenende eine noch nie dagewesene Konstanz aufwies. Sally ist ingesamt 4 Läufe gefahren, die alle innerhalb von nur 0.03 Sek. waren. Die Zeiten waren zwischen 10,19 und 10,22.

Alex konnte das erste Rennen gegen Karl Geiger, für sich entscheiden. im zweiten Lauf hatte er einen Bye-Run. Im dritten Rennen gegen Tom, im Meister-Meister Camaro hätte es mit einer Zeit von 12,09 gut gepasst, aber die Reaktionszeit von über 3/10 Sek. hat dann das Rennen entschieden, und zwar für Tom.

Bei den Junior Nationals ist der zweite Platz noch zu vergeben, und deshalb fahren wir anfang Oktober nach Bitburg um nochmal anzutreten. Da werden Jill Kemp, und Sally das unter sich ausmachen. Hoffentlich kommen recht viele Teilnehmer um noch einen schönen Saisonabschluss zu haben.



Die Rotenburg Race Days waren für uns mit einer sehr langen Reise verbunden,(600km). Wir wollten dennoch unbedingt da hin, denn es waren Sally`s schärfste Konkurenten in sachen" Junior Nationals" gemeldet.Im Qualifying konnte Sally den dritten Platz belegen mit einer Reaktionszeit von 0,06 Sek. Im Rennen traf sie dann zuerst auf Jason Engelage, (9 Jahre ), der ein Rotlicht produzierte. Sally hatte dann im Halbfinale, Jill Kemp als Gegnerin. Jill hat gewonnen, da sie näher am Index war als Sally. Somit waren Jill und Lena Romahn im Finale, und Lena hat, wie schon in Luckau, gewonnen.Sally führt die Meisterschaft noch an, Aber Lena und Jill haben erst zwei Rennen gefahren, und Sally schon drei. Das ist deswegen von Bedeutung, weil es Am Saisonende drei Streichresultate geben wird. Dh. es können nur drei rennen " abgeliefert" weden.

Der aktuelle Punktestand: ( ohne gewähr )

Sally  260

Lena  200

Jill  180


Bei den Grand Nationals konnten wir wieder 2 Autos einsetzen, den Junior Dragster und den Camaro von Alex Zernik.

An dieser Stelle möchte ich mich,( Holger), bei Alex dafür bedanken, das er mir seinen Wagen für ein Rennen ausgeliehen hat. Ich schraube nun seit ewigen Zeiten an diesem Auto herum, und jetzt war die Gelegenheit da, einmal auszuprobieren was ich da so gebastelt habe.

Soviel voraus, es war beindruckend.

Jetzt erstmal zu Sally, die den zweiten Lauf zu den Junior Nationals in Angriff genommen hat. Das Qualifying lief bei ihr normal ab, dh. beständige Zeiten die alle im Bereich von 10,4 bis 10,5 lagen. es waren dieses mal 6 JD´s am Start, und Sally konnte sich als 3te qualifizieren. Der Gegner am Sonntag hiess Carlo Heim, der einen neuen JD hat. Es stellte sich im Qualifying heraus das sein Dragster viel zu schnell ist, und weit unter dem schnellsten Index für Junior Dragster liegt, ( 7,9 ) Er musste das ausgleichen mittels Gas wegnehmen vor dem Ziel, was natürlich nur schwer zu kontrollieren ist. Sally konnte diesen Lauf gewinnen. Im Halbfinale traf sie dann auf die Schweizerin Karin Winter. Sally hat sich eines ihrer sehr seltenen Rotlichter erlaubt, -0,06Sek. Den Lauf hätte sie gewonnen, denn Karin ist unter ihren Index gefahren. Aber einen Pokal für den dritten Platz gabs trotzdem,und noch einen für die Teilnahme an den Junior Nationals dazu. Sally meint es läge ein Fluch auf der Strecke, weil sie in Luckau noch nie über das Halbfinale hinaus gekommen ist. Na Ja.

http://www.youtube.com/user/holger5401#p/u/3/9qjXMtNeTD0Mit dem Camaro war es so dass ich am Montag vor dem Rennen erstmal die Ölwanne abmontiert habe um einen Riss zu schweissen. Als sie wieder dran war am Mittwoch konnte ich den Motor laufen lassen. Er sprang ohne Probleme an, und lief rund. Dann auf einmal fing die Wasserpumpe an zu tropfen. Ich habe sie ausgebaut, zerlegt, und versucht sie wieder dicht zu bringen was aber nicht gelang. So was nun? Es handelt sich um eine elektrische Pumpe von Weiand, die es auf die schnelle nicht so einfach zum kaufen gibt. Man könnte auch eine andere verbauen aber es sind die Halterungen für die Lichtmaschine auf die Pumpe abgestimmt. Daraufhin habe ich im German Dragracing Board einen Hilferuf  gestartet. Als wir in Luckau ankamen waren 4 verschiedene Pumpen von 3 Leuten vor Ort. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Guido Uhlir, Patrick Kaiser, und Mirko. Es war für Freitag Abend ein freies Training angesagt, was sehr wichtig für mich war weil ich ja noch nie ein Rennen gefahren bin. Also haben wir kurzerhand die Pumpe in der Warteschlange zur technischen Abnahme gewechselt um am Traing teilnehmen zu können.  Danke Lutz, Danke Jonny. Als ich die Abnahme hatte stellte ich fest das es noch zu viele kleine " Baustellen" am Auto gab, die behoben werden mussten. um ein sicheres Fahren zu gewährleisten. Da habe ich aufgegeben und mich darauf konzentriert das Sally an den Start kommt. Ich habe sie dann vorgezogen, und nach ihrem Lauf, kommt plötzlich Eugen in den Vorstart gefahren mit dem fertigen Camaro. Er und Jonny hatten alles zusammengeflickt und mir noch 2 Trainingsläufe ermöglicht, ohne die ich warscheinlich nicht so gut abgeschnitten hätte. Das Qualifying lief ganz gut, die Läufe waren alle innerhalb 0,2 Sek. Bei den ersten Paar konnte ich mich noch nicht richtig auf den Drehzahlmesser konzentrieren weil ich damit beschäftigt war geradeaus zu fahren und richtig zu schalten. Ich kann nur sagen, von der Tribüne sieht das vielleicht relativ langsam aus, aber wenn man da drin sitzt sind Zeiten um die 12Sek. schon verdammt schnell. Ich konnte meinen Index für Sonntag dann mit 11,7 angeben. Mein erster Gegner War Heinz mit seinem Käfer, der 3,2 Sek Vorsprung bekam. Ich habe ihn überholt und war als erster im Ziel. Zurück im Fahrerlager wurde ich dann ausgerufen, und musste erneut zum Start um den Lauf zu wiederholen weil der Heinz den falschen Index an die Scheibe geschmiert bekommen hatte. Ich hatte so eine Wut dass ich irgendwie das Gefühl hatte viel zu schnell zu sein. Ich konnte Heinz im Rückspiegel sehen und habe dann ca. 20 Meter vorm Ziel das Gas weggenommen um im Index zu bleiben. Es klappte und es war trotzdem eine 11,9. Der zweite Gegner  mit seinem Mustang hatte eine 11,6 als Index, also starteten wir fast gleichzeitig. Ich hatte die bessere Reaktionszeit und konnte ihn um etwa eine Wagenlänge abhängen und ganz kurz vorm Ziel  vorsichtshalber lupfen, und es klappte. Im Halbfinale hatte ich weniger Glück,der Gegner, Marko Leder traf seinen Index auf 0,01 Sek. genau und hatte noch um 0,1 Sek. bessere Reaktionszeit. Aber der dritte Platz ist mir geblieben und ich habe beim ersten Rennen einen Pokal und Preisgeld bekommen. Was will man mehr?

watch.htm




Beim ersten Lauf zur neuen Meisterschaft, den Junior Nationals, waren leider nur zwei Fahrer angetreten. Jill Kemp und Sally fuhren am Sonntag gegeneinander im Finale. Sally konnte gewinnen obwohl sie den selbst gewählten Index um 0.005 Sek. unterbot, da Jill´s Auto am Start stehenblieb. Das Wochenende nutzten wir zum Testen, und es kamen ein Paar gute Daten heraus. Die Qualifying Zeit von Sally, (Reaktionszeit), war 0,018Sek. Sie war damit gleichzeitig Top Qualifyer. Das Auto war Super beständig. So konnten zb. am Sonntag 4 Läufe hintereinander gefahren werden, mit einer Streuung der Laufzeit von 0.04 Sek.



Wir hatten ein super Wochenende auf der MZA Luckau. Sally konnte testen was das Zeug hält. Insgesamt 14 Läufe wurden gefahren und dabei verschiedene Vergasereinstellungen und Übersetzungen ausprobiert. Insgesamt waren wir 7 Leute, das Wetter war einfach optimal und die Bahn war super präpariert, dh. geklebt und mit  "Gold Dust"  bearbeitet. Das einzige was es zu meckern gab, war die Tatsache das keine Duschen gab. Der Junior Dragster ist wieder schneller geworden, und zwar ET: 9,8 Sek. Top Speed: 111 Km/h Reaktionszeit. 0,005Sek. Richtige Burnouts funktionieren jetzt auch.

Hier noch ein Paar bilder von Markus Münch, alias der Lonesome Dragstripper. Die Bilder von ihm können alle auch als Poster bestellt werden. Besucht doch mal seine Website. www.dragstripper.de






Bei den Nitros konnte sich Sally in einem internationalem Feld von 12 Juniordragstern an 9ter Stelle qualifizieren. Im Rennen konnte sie im zweiten Anlauf den schweden Simon Andersson hinter sich lassen. Im zweiten Anlauf deswegen, weil die Ampel nicht richtig funktionierte und der Lauf wiederholt werden musste. Beim nächsten Lauf gegen Viktoria Sand aus Dänemark, fehlten im Ziel dann 0,06 Sek. zum Sieg.

Alex konnte sich in einem 26er Public Race Feld als zwölfter qualifizieren, und konnte dann im Rennen 2 Runden gewinnen, bevor er im viertelfinale gegen Alain Dürr aus der Schweiz, ganz knapp um 0.07 Sek. verlor.

Insgesamt war unser Team 18 Personen stark, fast wie in alten Zeiten.

Somit ist die Saison jetzt zuende, vorausgesetzt wir halten es ohne Rennen aus. Es wären ja noch ein Paar Veranstaltungen. Wenn es denn so wäre, erfahrt ihr es natürlich hier.

PS: nächstes Jahr haben wir wieder die Schweiz im Visier, aber wir müssen erstmal schauen wie es mit Sally in ihrer neuen Schule mit der Shulbefreiung klappt.        

Foto von Markus Münch


Alex ist wieder in der Klasse ET gestartet und war sogar dritter Qualifyer mit 11.8 Sek. Das Rennen lief für ihn alles andere als erfreulich. Vorrausschicken muß man das wir zurzeit Getriebeprobleme haben und dass das Öl sehr schnell das Kochen anfängt, ( Schaumbildung ) Nun, Alex ging an den Start zur ersten Runde und sein Gegner tauchte nicht auf. Wir haben den Line-up Mann drauf aufmerksam gemacht und der hat Alex dann zu einem Bye-Run aufgerufen. Als Alex dann schon in der Wasserpfütze stand, kam der Gegner doch noch, aber völlig unvorbereitet, dh. Fenster offen, keine Handschuhe an, kein Helm auf. Nachdem er endlich soweit war, lief der Camaro schon fast 10 Minuten und es sah so aus als wäre das schon das KO.  Dann ging die Ampel los, aber nicht auf der rechten Bahn, die eigentlich fast 2 Sek. Vorsprung bekommen hätte, sondern auf Alex seiner Bahn.  Die Rennleitung hat daraufhin auf Wiederholung entschieden. Alex war schon ins Fahrerlager zurückgefahren und wurde dort informiert.Also ging es zum Start zurück, und beide Autos waren bereit zum starten. Aus irgendwelchen Gründen verzögerte sich das ganze dann nochmal um mindestens 5 Min., natürlich mit laufendem Motor, und das Getriebe war zum scheitern verurteilt. 2.7 Sek. 60 Fuß Zeit und 13.7 Laufzeit sagen alles. Ein Spruch aus Amerika: "Shit happens"

Bei Sally war es ein wenig erfreulicher: Top Qualifyer, Schnellste Top Speed, ( 101km/h ), und neue persönliche Bestzeit mit 10,5 Sek. Ach ja, im Rennen Platz 3. Dafür gabs einen schönen Pokal 



Die Grand Nationals waren wieder mal eine Reise wert.

Sally fuhr zum ersten mal mit dem neuen Motor, und Alex, das erste mal mit seinem neuen Auto.

Beim Camaro hatten wir ein Zündkerzen und ein Getriebeproblem. Beides konnte aber behoben werden und es kam an diesem Wochenende eine neue schnellste Zeit heraus, mit 11,6 Sek. Alex mußte leider in Runde 1 ausscheiden da ein neues Getriebeproblem aufgetreten ist. Beim schalten vom ersten in den zweiten Gang hat der Shifter gleich in den dritten geschaltet und die Zeit kaputt gemacht.

Bei Sally ist es ein wenig besser gelaufen, sie konnte mit einer Reaktionszeit von 0,036 Sek., Top Qualifyer werden. Da es ein 7er Feld war kriegte sie einen Bye Run ins Halbfinale. Da war es allerdings schluss weil sie zu schnell war, aber einen Pokal für Platz 3 gab es immer noch.

Der Junior Dragster ist mit dem neuen Motor richtig schnell geworden. Wir haben den Vergaser nur halb aufgemacht und das Auto ist schon 98 km/h gelaufen. Die Zeit war 11.22, ( 1/8 Meile ). Zum Vergleich, die schnellste Zeit war vorher 14,05 und 67 km/h.


Hier noch ein Paar Fotos, alle von Markus Münch, dem Lonesome Dragstripper.  An dieser Stelle vielen Dank dafür.